Turn- und Sportverein Wernau 1897 e.V.

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Kategorie: Volleyball
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05.11.2018

A-Klasse Herren | Licht und Schatten beim Angstgegner


Noch nie gelang es den Wernauer Herren, bei den Jungs der SG Volley Neckar Teck 4 etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Für das heutige Duell standen die Vorzeichen nicht nur aus diesem Grund gegen den TSV, gerade einmal 7 Spieler standen Trainer Moritz Hirning zur Verfügung. 

Mittelblocker Eric Dittmer fehlte, weil er sich im letzten Spiel gegen den TSV Leinfelden 2 in einer unglücklichen Aktion eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hatte, er wird aber ab der kommenden Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können. Die Außenangreifer Nik Kugel, Bastian Mosel und Nico Kurz stehen der Mannschaft wegen Krankheit bzw. Verletzung erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung.
Nichtsdestotrotz legten die Wernauer Herren einen fulminanten Start ins Spiel hin. Sichere Annahmen, gute Abwehrarbeit und krachende Angriffe ließen im ersten Satz keine Zweifel aufkommen. Nach nur 21 Minuten hieß es 25:9 für den TSV.
Auch im zweiten Satz änderte sich wenig am Spielverlauf. S. Rohatschek zeigte auf der Zuspiel-Position eine gewaltige Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Spiel. Er hatte wenig Mühe, den Angreifern starke Bälle zu stellen, die beinahe alle im Feld des Gegners landeten. Zudem war der Block, vor 14 Tagen noch ein Schwachpunkt, nun deutlich besser. Gegen Ende des zweiten Satzes wurden die Wernauer etwas nachlässiger, der Satzgewinn (25:18) war aber nie wirklich in Gefahr.
Für den dritten Satz brachte der Gegner einen neuen Zuspieler. Zwar war er den Wernauern kein Unbekannter, dennoch ging bei Wernau erstmal gar nichts mehr. Die Annahme war unbeweglich, das Zuspiel war nicht immer der Spielsituation angepasst. Selbst Thomas Allgöwer und den mehr als deutlichen Worten von Moritz Hirning in den Auszeiten gelang es nicht, die Blockade in den Wernauer Köpfen zu lösen. Viel zu spät begann die Aufholjagd, die immerhin noch etwas Ergebniskosmetik erlaubte – 20:25 aus Wernauer Sicht.
Der vierte Satz begann wie der vorherige. Annahme? Zwischen mangelhaft und nicht vorhanden. Kommunikation auf dem Feld? Fand nicht statt. Moritz Hirning musste reagieren und brachte Samuel Rohatschek beim Stand von 6:9 als Außenangreifer für Amir Khan, der dringend eine Pause brauchte. Beim Stand von 6:13 kam A. Khan wieder auf das Feld und wollte für frische Impulse sorgen. Lange sah es so aus, als ob sich man sich auf einen fünften Satz einstellen müsste, denn die SG Volley Neckar Teck ließen ihren Vorsprung nicht kleiner werden und wurden dabei lautstark von dem heimischen Publikum gepusht.
So einfach wollten es ihnen die Wernauer dann aber doch nicht machen. Eine bärenstarke Steigerung in Annahme und Angriff ließ den TSV immer weiter zur SG aufschließen. Mit 24:23 gelang sogar die erstmalige Führung im ganzen Satz. Nun ging es nur noch darum die Nerven zu behalten – was Wernau besser glückte als der SG – mit 26:24 wurde der vierte Satz gewonnen und der TSV konnte satte 3 Punkte mit nach Hause nehmen.