Stellungnahme des TSV Wernau und HC Wernau zur Entscheidung des Gemeinderats am 27.01.2025
Die Entscheidung, den Planungsbetrag für die neue Sporthalle mit einem Sperrvermerk zu versehen, ist ein Schlag ins Gesicht des Vereinssports. Trotz klarer Zustimmung der Bürgerbeteiligung blockiert die Mehrheit des Gemeinderats (CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne/Unabhängige) das Projekt – ohne Alternativen.
Unsere Hallen sind überfüllt, Kinder können nicht aufgenommen werden, leistungsorientiertes Training ist unmöglich. Statt Lösungen zu suchen, wird der Sport bewusst ausgebremst. Wer das Projekt stoppt, muss erklären, wie der Vereinssport in Wernau künftig funktionieren soll – ohne Platz, ohne Perspektive.
Besonders befremdlich waren unsachliche Vorwürfe von Teilen des Gemeinderats: Uns wurde unterstellt, wir seien gegen Kindergarten-Sanierungen oder ein Altersheim – eine absurde Ablenkung von der eigentlichen Verantwortung. Solche Aussagen sind nicht nur haltlos, sondern auch respektlos gegenüber den vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Wernauer Sportvereinen engagieren. Sport ist kein Luxus, sondern ein essenzieller Bestandteil unserer Gesellschaft. Wer das gegeneinander ausspielen will, handelt unverantwortlich.
Außerdem enttäuschend war: Obwohl sich Bürgermeisterin Krieger bisher für den Sport in Wernau ausgesprochen hat, vermied sie es, in dieser wichtigen Entscheidung Stellung zu beziehen. Noch mag sie nicht stimmberechtigt sein – aber als Bürgermeisterin trägt sie Verantwortung für die gesamte Stadt. Gerade in einer so zentralen Frage erwarten wir eine klare Positionierung.
Wir fordern endlich Lösungen. Fördermittel, Kooperationen, Eigenleistungen – es gibt Wege, wenn der Wille da ist.
Wir werden weiterkämpfen.
TSV Wernau
HC Wernau