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Turn- und Sportverein Wernau 1897 e.V.

Geschichte des Taekwondo

Die junge olympische Disziplin Taekwondo, blickt auf eine lange Tradition zurück.

Heimat des Taekwondo: Korea

1971 wurde Taekwondo in Korea als Nationalsport anerkannt und 1973 wurde die World Taekwondo Federation offiziell gegründet. Im selben Jahr fand in Seoul die erste Weltmeisterschaft Taekwondo statt.
Viele weitere Jahre wurde nur Vollkontakt auf Weltebene ausgetragen, bis 2006 auch die erste, lange erwartete Weltmeisterschaft Formen ausgetragen wurde.

Erfolgreich etabliert: Taekwondo in Deutschland

1965 fand die erste Taekwondo Demonstration koreanischer Großmeister in Deutschland statt. Seither ist diese koreanische Kampfsportart in Deutschland fest etabliert: Bereits 1968 gab es die erste deutsche Meisterschaft. Auch an der ersten Taekwondo-Weltmeisterschaft 1973 nahm ein deutsches Team teil.


1981 wurde die Deutsche Taekwondo Union (DTU) gegründet. Heute umfasst sie 921 Vereine und über 55.000 Mitglieder; und ist der einzige in Deutschland anerkannte Verband für olympisches Taekwondo.

Taekwondo olympisch

1981 wurde Taekwondo als olympische Disziplin anerkannt. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona wurde es als Demonstrationssportart ausgetragen. Bei der IOC-Sitzung 1994 in Paris wurde Taekwondo zur vollwertigen Olympischen Sportart erklärt - und endlich war es so weit: Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney erlebte Taekwondo seine olympische Premiere.

Text: Sibylle Maier, 25.08.2008